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Anekdoten
An dieser Stelle kann jeder Anekdoten über Tramperlebnisse veröffentlichen. Egal ob skurril, witzig, oder einfach nur dämlich – Hauptsache nicht langweilig.
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| Datum: |
26.07.2010, 16:48 |
| Name: |
Cy |
| Homepage: |
http://cymytrip.ch.vu |
| Titel: |
6 Wochen durch Skandinavien |
| Eintrag: |
Auf meiner Weltreise habe ich jetzt Russland erreicht: Zug ist angesagt. Top sind die Erlebnisse der
vergangenen 6 Wochen. Ich bin durch Deutschland, Dänemark, Schweden, Norwegen, ans Nordkapp, nach
Finnland bis nach Helsinki getrampt. Tolle Leute, tolle Erlebnisse.
Mein geschriebenes übers trampen:
http://cymytrip.over-blog.de/pages/Akte_Trampen-3449475.html
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| Datum: |
05.05.2010, 09:22 |
| Name: |
Chris |
| Titel: |
2000 km in 4 Tagen |
| Eintrag: |
Mein Kumpel und ich starteten in Killarney (Irland). Außer bis in den nächsten Ort in der Heimat
waren wir noch nie getrampt. Doch dank der überaus freundlichen Iren schafften wir es tatsächlich in
5 Stunden nach Dublin und dann weiter nach Wales. Über Manchester - Birmingham - Bristol nach London
(hier schliefen wir 2 Tage bei bekannten, deshalb keine "wirklichen 4 Tage"). Dann zur Fähre -
Calais, Frankreich - Antwerpen - Köln - Koblenz.
Kaum zu glauben. Das einzige was wir bezahlen mussten war die Fähre nach Wales =) Eine sehr schöne
Erfahrung. Für alle Geschichten ist hier leider kein Platz. Aber das fürs erste ;) |
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| Datum: |
12.04.2010, 22:56 |
| Name: |
Theo |
| Titel: |
was für'n Urlaub ... |
| Eintrag: |
Es waren Semesterferien und ich war vorher nie mehr als 400km getrampt - aber diesmal stand der
Entschluss, von Erfurt nach Cluj / Rumänien zu trampen, fest.
Alles ging los von nem kleinen Autobahnparkplatz mit Toilette um 5Uhr früh... wenig los. Um 8:30 Uhr
etwa war ich denn bei Dresden auf einer großen Raststätte - bei heftigem Schneefall (in der Nähe war
ne Massenkarambolage mit 60 Fahrzeugen!). Nach langem Suchen fand ich einen Anwalt, der mich bis
kurz vor Prag mitnahm, aber vorher zum Frühstück einlud... Natürlich hat alles ne Kehrseite... Denn
als er hörte, dass es für mich nach Transsilvanien geht, kaute er mir ein Ohr ab, dass es dort so
viele "Zigeuner" gäbe und die seien so kriminell und die Rumänen seien genauso und Deutsche gäbe es
dort ja auch kaum noch...
->
weiterlesen |
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| Datum: |
26.03.2010, 00:57 |
| Name: |
Kai |
| Titel: |
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| Eintrag: |
Nach ner Party strotzenvoll durch Berlin gewankt. Ich wusste wo ich bin, aber nich wo links oder
rechts. :-) Fiel noch in den Schnee und sah aus wie ne Sau.
Auf einmal hielt ein schwarzer Daimler Cabrio und ein etwa gleichaltriger sagte: "Komm rin!" Ich
stieg ein und der Typ fuhr mich kostenfrei nach Hause. Mit dem Auto etwa 10 mins ABER 80 besoffene
Fußminuten...
Mein Dank gilt diesem Herren und ich gebs auch zurück, wenn ich mal jemanden in einer solchen
Situation sehe... |
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| Datum: |
28.10.2009, 09:17 |
| Name: |
Adam |
| Titel: |
Bielefeld - Spanien |
| Eintrag: |
Mein Kollege und ich (22 / 24) kommen oft auf verrückte Ideen, aber diesmal habe ich ihn angerufen
und habe ihm gesagt, dass ich nach Spanien trampen will. Die Idee kam nach einer Nah-Toderfahrung
von mir, wo ich um mein Leben gewinselt habe und mich gefragt habe, was ich im Leben erlebt habe -
auf jeden Fall nie etwas gewagtes / hirnrissiges. ->
weiterlesen |
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| Datum: |
17.04.2009, 12:48 |
| Name: |
Chris |
| Titel: |
Der kreative Pole |
| Eintrag: |
Zur Abwechslung mal eine Anekdote aus der Sicht des Autofahrers: Wir fuhren in ländlicher Gegend,
als ein Tramper äußerst ungünstig mitten am Straßenrand stand. Durch ein beherztes Bremsmanöver
konnten wir ihn ins Auto laden. Wo genau der junge Pole hinwollte, wusste er selbst nicht genau -
erst einmal weg hier... Er erzählte uns, dass er gestern Nacht in seiner polnischen Heimatstadt
auf einer Party war. Nachdem er nach mehr oder weniger vielen Drinks müde wurde, legte er sich in
einen Güterzugwagon, um ein Nickerchen zu halten und zu sehen, was sich ergibt. Als er am Morgen
aufwachte, stand sein Zug auf einem Abstellgleis in Würzburg. Wo er schon einmal hier war, wollte er
nun nach Frankreich weitertrampen. So viel Kreativität mussten wir natürlich belohnen und
fuhren ihn wenigstens in die Nähe der nächsten Autobahnauffahrt. Ich hoffe, er hatte eine gute
Zeit! |
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| Datum: |
07.04.2009, 10:53 |
| Name: |
Tapsie |
| Titel: |
Von Neuchâtel nach Brest in 24 h!! |
| Eintrag: |
Bereits seit Jahren trampe ich durch die Schweiz, letzen Sommer zum ersten Mal durch Frankreich, ich
stellte mich ein Ziel, spätestens in 2 Wochen in Brest! (Gaaaaaanz westlich in Frankreich) In
Neuchâtel stellte ich mich an die Strasse, ein Lastwagen aus Polen nahm mich mit!! Leider konnte er
mich nur bis kurz nach der schweizer Grenze mitnehmen. Da ich kein polnisch und er keine andere
Sprache sprach, verstand ich auch nicht weshalb er mit Funk und Handy wie wild zu
telefonieren/funken begann.
Auf einer Raststätte liess er mich aussteigen und half mir in den nächsten, dieser brachte mich bis
nach Paris am selben Tag. Auch dieser sprach nur polnisch und auch er arrangierte für mich weitere
Tracker, bis ich knappe 24 Stunden später in Brest stand, todmüde und mit ungefähr 12 Telefonnummern
von Trackern, die mich jederzeit wieder mitnehmen würden.... tja, so geht das... |
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| Datum: |
28.01.2009, 10:37 |
| Name: |
WorldWalk-Peacetour |
| Homepage: |
http://worldwalk-peacetour.blogspot.com |
| Titel: |
From Senegal to Spain: A Tale of a Hitchhiking |
| Eintrag: |
So, this is how it all happened... Soon after we arrived in Dakar we started to realize that it was
impossible to find a cruiser or freighter heading towards North America, there was no choice, we
headed back to Europe. After walking through the Sahara desert we were not that stupid to walk all
the way back, so our only chance was hitchhiking. It's fast and cheap.
Dakar-Rosso-Dakar
We started hitchhiking at 1 PM and a young French couple picked us up almost instantly. They had a
truck converted to a caravan, but they had to drop us off after Thiès (60 mi), because we were
stopped by the police for the third or fourth time there, the truck had a cabin for only three
passengers. It was almost dark by then. -> read more...
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| Datum: |
19.01.2009, 20:46 |
| Name: |
Jungspund |
| Titel: |
Mein erstes Mal im fremden Auto. |
| Eintrag: |
Das Ganze verlief wie folgt:
Ich war auf einer recht beliebten Abiparty, welche jedes Jahr mitten in der Landschaft
stattfindet=>Ackerfete!
Nun war ich nur mit Leuten da, welche in die komplett andere Richtung mussten und mein Fußweg wäre
in etwa 45min lang gewesen. Busse fahren im Niemandsland um diese unchristliche Zeit nicht mehr (ca.
23.30, da gab's kein Bier mehr).
Nun ging ich eine gewisse Strecke zu Fuß (mit Bierration und sternhagelvoll) und ärgerte mich doch
glatt ein wenig darüber, dass ich durch die Dunkelheit stolpern musste, während in die andere
Richtung noch die Öffis fuhren...
Völlig ohne jede Überlegung - dekorativ an den Straßenrand gestellt - hielt ich den Daumen raus.
Bereits das zweite Auto hielt; Bierflasche nach dem letzten Schluck im hohen Bogen ins Gebüsch
geschmissen und rein da...
Er hat dann noch einen netten Umweg gemacht, um mich bis nach Hause zu fahren und konnte dabei noch
einiges über die Umgebung lernen (er war neu zugezogen ins Nachbardorf). Es war echt ne nette Fahrt
und er hatte sicher so einiges zu erzählen über die Irren da im Süden von Hamburg :D |
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| Datum: |
03.12.2008, 22:14 |
| Name: |
Chris |
| Titel: |
Der Personalchef |
| Eintrag: |
Ich war auf dem Weg quer durch die Republik, um mich für ein halbjähriges Praktikum in Berlin
vorzustellen. Auf einem Rastplatz in Thüringen sprach ich aufgrund von Besuchermangel einen
humpelnden "Spießertypen" an. Meine Hoffnung von Ihm mitgenommen zu werden, war gering.
Ich musste jedoch einmal mehr meine Vorurteile überdenken. Er nahm mich mit und stellte sich im
Laufe der Fahrt als waschechter Personaler heraus. Als er von meinem Vorstellungsgespräch erfuhr,
bot er mir ein fiktives Probegespräch an. Ich stimmte zu und er nahm mich auseinander, wie ich es
bis dahin noch nicht erlebt hatte und stellte mir Fragen, von denen sich jeder Bewerber wünscht,
niemals mit konfrontiert zu werden. Danach wurde er freundschaftlich redselig und ging auf meine
Stärken und Schwächen während des Gesprächs ein. Er ging sogar soweit, aus dem Nähkästchen zu
plaudern, auf was Personalchefs wertlegen und auf was ich achten muss.
Ich bekam die Stelle und profitiere heute noch von der Lehrstunde des Alten. Wo hat man sonst die
Gelegenheit, wertvolle Insidertipps eines Personalchefs aus erster Hand zu bekommen? Für ähnliche
Beratungsgespräche bezahlen manche viel Geld.
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| Datum: |
08.10.2008, 16:34 |
| Name: |
Christian |
| Titel: |
Italienischer Chaot |
| Eintrag: |
Auch ich habe mal wieder ein kleines Schmankerl parat, das ich euch nicht vorenthalten möchte:
In der italienischen Schweiz nahm mich ein nettes junges Pärchen auf einer Landstraße mit. Der
Fahrer kündigte auf halber Strecke bereits an, dass er bei der nächsten Gelegenheit mal Tanken
sollte. Irgendwann kamen wir in ein Örtchen, in das wir über eine steile Straße nach oben fuhren.
Der Wagen ruckelte und zuckelte und direkt auf der Kuppe blieb er liegen. Ich wurde freundlich
gebeten, sie ein Stückchen anzuschieben. So hievte ich das Gefährt knappe 20 Meter über die Kuppe,
sprang in den rollenden Wagen und wir sausten beherzt den Berg hinunter. Wie das Glück der
Leichtsinnigen so mit sich bringt, konnten wir schwungvoll in die nächste Tanke einbiegen und kamen
direkt an der Zapfsäule zum Stehen. Der lustige Kerl entschuldigte sich mehrfach bei seiner Freundin
und mir für unsere Unannehmlichkeiten. An mich gerichtet gab er allerdings zu bedenken, dass ich das
verstehen müsse, schließlich seien sie ja Italiener. Mir kamen vor Lachen fast die Tränen. Und
weiter ging die Fahrt...
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| Datum: |
22.09.2008, 06:37 |
| Name: |
Jeff |
| Titel: |
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| Eintrag: |
I like the site, although all the anecdotes are in another language, Well I am thinking of hitch
hiking for the first time, I got a long way to travel and dont have the money for a bus ticket, I
havent made the absolute decission yet but I am seriously thinking about it, I need to b4 it starts
getting to cold anyway, any tips or comments about my where abouts, or how its going for me send me
an email. jeffallensmail@yahoo.com |
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| Datum: |
08.08.2008, 12:45 |
| Name: |
Maxi |
| Titel: |
Meine Tour 2003 |
| Eintrag: |
Hallo,
ich habe auch ein sehr schönes Erlebnisse beizusteuern, wobei es nicht so sehr um das Trampen geht
sondern um das Drumherum.
Ich habe mir 2003 vorgenommen, von Nürnberg nach Bremen über Heidelberg, Darmstadt, Mainz,
Wiesbaden, Koblenz und dem Ruhrpott zu fahren. Mein Ziel war, dies ohne Geld zu schaffen und das
Essen und die Übernachtungen durch Straßenkunst (Jonglage) zu verdienen.
Dies war die schönste Zeit in meinem Leben. -> weiterlesen... |
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| Datum: |
31.05.2008, 13:30 |
| Name: |
nessi |
| Titel: |
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| Eintrag: |
...meine freundin und ich wollten unbedingt aufn fest komen, das etwa 6 km entfernt war. also
standen wir um 10 abends am straßenrand gut sichtbar unter ner laterne und warteten. doch es gab
zwei dinge, die die fahrer wohl abschreckten: 1.die kippe meiner freundin, und zweitens die katze,
die sich ununterbrochen vor uns auf die straße setzten. ich hab mich dann vor jedem kommenden auto
drum kümmern müssen, dass das vieh zurück auf den gehweg kommt...als dan die kippe ausgeraucht war,
schmissen wir sie ins feld, die katze sprintete hinterher. und zwei sekunden später hielt ein netter
mann, der uns dann direkt aufs fest mitnahm  |
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| Datum: |
01.05.2008, 19:42 |
| Name: |
Joachim |
| Titel: |
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| Eintrag: |
Mal aus der anderen Perspektive: Bin mit zwei Kumpels mal nachts nach ein paar Bier nach Paris (4h
von hier) zum Fruehstuecken gefahren. Leider wussten wir den Weg nicht so genau, hatten auch keine
Karte dabei und es war stockfinster auf irgendner halbwegs groesseren Landstrasse. Auf einmal sehen
wir am Strassenrand nen Anhalter mit nem Schild ´PARIS´. Wir dachten ´Klasse,
richtiger Weg´ und nach ein paar Metern ´den koennen wir eigentlich mitnehmen...´.
Konnten aber nicht mehr wenden, erst nach ca 300 Metern, Strasse zurueck, im Kreisverkehr wieder die
richtige Richtung genommen, aber mittlerweile war der Anhalter weg... Das vor uns fahrende Auto muss
ihn uns geklaut haben... Haben's dann trotzdem nach Paris geschafft, und er hoffentlich auch... |
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| Datum: |
16.04.2008, 14:02 |
| Name: |
VICTORIA |
| Titel: |
ANGRY RUSSIAN GIRL |
| Eintrag: |
ТАК МЕНЯ
ОБЛАМАТЬ!!! я,БЛИН,
НЕ ПОНИМАЮ
НЕМЕЦКИЙ!!!
ПИШИТЕ НА
АНГЛИЙСКОМ,
МАЛЕНЬКИЕ
ЗАСРАНЦЫ
Antwort von Chris
Глубокоуважаемая
Виктория,
мы всегда рады
иностранным
посетителям.
Спасибо, что ты
наc осчастливила
своим
посещением!
Наверно ты уже
знаешь сайт
"Академия
Вольных
Путешествий". Он
целиком на
русском!
Привет от
маленьких
засранцев,
Не волнуйся! ;-)
Translation:
Viktoria ´ANGRY RUSSIAN GIRL´ schrieb:
Ihr macht mich kaputt!!!! Ich kann kein deutsch, verdammt noch mal!!!! Schreibt in Englisch, ihr
kleinen Scheißer ;-)
Darauf antwortete ich in makellosem Russisch:
Werte Viktoria,
über internationale Besucher sind wir stets erfreut. Danke, dass du uns mit deinem Besuch beglückst!
Du kennst sicher die Seite ´Academy of Free Travel´. Die ist komplett in Russisch!
Es grüßen dich die ´kleinen Scheißer´
Und immer schön geschmeidig bleiben! ;-)
Herzlichen Dank an die Mädels von pauker.at für die kompetente Übersetzung ;-)
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| Datum: |
11.03.2008, 20:33 |
| Name: |
francis |
| Titel: |
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| Eintrag: |
Keine große Sache. Eine Freundinn und ich waren verabredet, der Bus weg...Also nächst besten an
der Tanke angesprochen, ob er mich nicht mitnehmen könne. Von ihm aus gerne, aber ich müsse
eigentlich seinen Chef fragen. Den würd ich leicht erkennen, das sei der mit der Fellweste und der
Tätowierung auf der Stirn. Gesagt getan. Komischer Kerl. Komisches Auto (es roch nach
Leichentransport) und die zwei amüsierten sich eine halbe Stund königlich darüber, ob man nicht
eicfach alle Radfahrer am Straßenrand tot fahren sollte. Wie gesagt komische Kerle, aber
rüchblickend, auf jeden Fall eine amüsante Erfahrung |
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| Datum: |
08.03.2008, 22:22 |
| Name: |
Chris |
| Titel: |
Streik stärkt Trampen |
| Eintrag: |
Nachdem der Verkehr von sowohl Bussen als auch U-Bahnen in Berlin komplett dem Streik zum Opfer
gefallen ist, hat ein findiger Reporter der Abendschau des RBB in einem Selbstversuch den Roten
Punkt aufleben lassen und damit versucht, Gestrandete in der Stadt aufzugabeln. Es hat funktioniert.
Geschmeichelt hat mir bereits das. Nachdem am Montag auch der streikbedingte Ausfall der S-Bahn und
damit der Zusammenbruch des gesamten öffentlichen Stadtverkehrs droht, folgte heute der Hammer: Der
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg stellte das Logo ´GEMEINSAM UNTERWEGS´ zum Download
bereit. Autofahrer sollen es auf der Windschutzscheibe befestigen, um Mitnahmebereitschaft zu
signalisieren und Tramper sollen es nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen und das Ziel
einzutragen. Die Aktion wurde sogar zusammen mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
ins Leben gerufen. Es sind nur harte Zeiten nötig, um Trampen auf einmal wieder salonfähig zu
machen. Es lebe Berlin!
Den Artikel als PDF findet ihr hier: GEMEINSAM UNTERWEGS
Das Logo zum Ausdrucken hier: GEMEINSAM UNTERWEGS
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| Datum: |
13.02.2008, 12:49 |
| Name: |
Ronald |
| Titel: |
Vertrauenstest |
| Eintrag: |
Wer die Warnung vor der Raststätte Holmmoor liest, bitte ernst nehmen, vor allem um 3 Uhr morgens.
So war es mitlerweile Kurz vor 10 als mich entlich ein Freundliches "na, wo gehts denn hin ... naja,
bis Harburger Berge (hinter Hamburg, strategisch günstiger) kann ich dich mitnehmen" empfing. Als
ich dann im Auto saß fiel ihm auf, daß er Blättchen vergessen hatte und er ging noch kurz welche
kaufen. Wieder im auto meinte er: "Vertrauenstest bestanden" und zeigte auf die noch steckenden
Autoschlüssel und das nette Sümmchen Geld auf der Ablage. |
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| Datum: |
13.02.2008, 12:41 |
| Name: |
Ronald |
| Titel: |
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| Eintrag: |
Nach einer langen und durchnässten nacht werde ich bei strahlendem Sonnenschein in Allertal
rausgelassen. An der Tankstelle steht ein freundlich wirkender Typ den ich Frag wohin er denn will
... mist, gleiche Richtung. Aber er meint hier kommt man eh nicht weg, er nimmt die Raste. Gut,
frohen mutes endlich an einer gut besuchten Tankstelle zu sein frage ich den erstbesten, ein Tuareg
mit Geschäftsmann(ich saß noch nie in dem Ding) und voila ... "eigentlich nehm ich nie jemanden mit,
du bist der erste" Vorbei an 100 Schildern mit über 200 aufm Tacho steig ich ne halbe Stunde später
an der nächsten Raste (leider mußte er danach ab) wieder aus, schau mich um, 2 Autos später steigt
der Kollege aus Allertal aus, noch ein bisschen grün im gesicht, mit dem kommentar: "Schnell
vorankommen ist ja gut, aber rechts auf dem Standstreifen überholen ist hart." |
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| Datum: |
14.01.2008, 06:10 |
| Name: |
Teppich |
| Homepage: |
http://profile.myspace.com/76548561 |
| Titel: |
Das schlimmste Gewitter! |
| Eintrag: |
In den Sommerferien 07 war unser Ziel Barcelona. Die Geschichte ereignete sich auf einem Rastplatz
kurz vor Spanien in der Nacht. Wir hatten die Strecke von Bottrop aus in 3 Tagen gemacht mit einem
Tag in Trier und freuten uns schon auf Spanien. Wir packten also erschöpft von einem sehr
erfolgreichem Tag unsere Plane und Schlafsäcke aus, als mir hinter meinem Kollegen ein Blitz auffiel
und der darauffolgene Donner meine Vermutung unterstreichte: Ein Gewitter! Kurz darauf stellte mein
Begleiter fest, dass in allen Richtungen Blitze aufleuchteten. Von Panik gepackt holten wir die
zweite Plane herraus und wollten ein Tarp zwischen 2 Bäumen aufspannen, als ich auf einmal einen rot
gefärbten Blitz erblickte und mich der Worte meines Freundes entsinnte, welcher einen Augenblick
zuvor anmerkte, dass der Donner eher wie Kanonenschüsse klingen würden... Synchron schlugen wir uns
die Hände vor die Stirn, wir hatten den 14. Juli... grüße, Teppich |
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| Datum: |
25.12.2007, 12:25 |
| Name: |
Patrik |
| Titel: |
Jung und dumm.... |
| Eintrag: |
Vor langer langer Zeit, ich war damals gerade junge 17 Jahre, und habe beschlossen mit einen
Kumpel nach Afrika zu Fliegen. Wir hatten unterschiedliche Flugtickets, ich flog günstiger und 1
Woche Früher jedoch von Paris aus. Aus Geldmangel kaufte ich mir nur eine oneway Zugkarte nach
Paris. Nach einen Aufenthalt von 2 Monaten in Togo und Ghana hatte ich natürlich keine müde Mark
mehr nur noch mein Heimflug-Ticket nach Paris. In meinen Jugendlichen Leichtsinn machte ich mir
keine Gedanken wie ich wohl nach Deutschland ins Bayrische Alpenvorland komme. Früh morgens landete
ich mit den Flieger in Paris und zu meinen Entsetzen war es auch noch Saukalt (-20), von der Hitze
in die Kälte (Temperatur unterschied 50°)na Toll. Ich beschloss also nach Hause zu Trampen, was
blieb mir auch anderes übrig mit 4 Bananen und noch gefundenen 1,30 DM im Rucksack. Also Daumen raus
in die Kälte. Vom Airport kam ich gut und leicht in die Stadt, habe einfach jemanden angesprochen,
der mich dann an einer Stadtautobahn rausgelassen hat die angeblich in Richtung Deutschland gehen
sollte. Nun Stand ich da, ein häufchen Elend, schlotternd und braungebrannt mit schmutzigen Jeans,
ich hätte mich wahrscheinlich selbst nicht mitgenommen.Der Daumen fror mir schon fast ab. Irgendwann
wurde ich ziemlich Apathisch und ich machte mir gedanken darüber hier jetzt an der Leitplanke zu
erfrieren wärend 1000ende` von Autos an mir vorbeirauschen auch welche mit Deutschen Kennzeichen wie
die verfluchte. Vieleicht würde man mich ja mit der Auslandskranken-Versicherung mit Rücktransport
noch Rechtzeitig finden und bequem nach Deutschland fliegen (was für gedanken man hat wenn man schon
halb am erfrieren ist). Irgendwie ich weiß nicht mehr genau warum ich mich eigentlich umsah, stand
da ein roter Renalt und hupte kräftig um mir zu signalisieren das er für mich hält, das war so etwa
nach 3 Stunden oder auch 4, das weiß nur noch Gott wie lange ich da Stand. Ich riss die Türe auf
sprang rein in das warme Auto, ohne zu Fragen wo es hin ging, es war mir egal, hauptsache es war
Warm im Auto. Selbst die Junge Französin fragte nicht wo ich hin will, Sie sagte nur schnell schnell
mann darf hier nicht halten. Sie erkannte meinen Zustand und fuhr Wortlos mit mir in ein Cafe, gab
mir eine Heiße Schockolade und ein Croissant aus, besorgte mir einen Filzstift und einen Pappkarton
und schrieb mit Großen Lettern die nächste Stadt darauf die in meiner Richtung nach Deutschland kam.
Was war ich dankbar über soviel Einsatz dieser Französin. Von nun an lief es wie am Schnürchen,
immer die richtigen Stellen beherzt, wo man gut wegkommt, dann klappt das auch mit den Trampen. Nach
17 Autos, 3 LKW´s war ich dann auch nach 2 Tagen Zuhause. Einer großen Erfahrung reicher und mit der
kenntniss das mann viele gute Menschen kennen lernen kann auf diesen weg. Danke an alle im
nachhinein die mir zu Essen und Schlafen gegeben hatten, ich werde diese Menschen nie Vergessen.
(ist heute schon 24 Jahre her) Patrik. |
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| Datum: |
05.10.2007, 13:05 |
| Name: |
Dominik |
| Titel: |
Dumm gelaufen.. |
| Eintrag: |
Vor 2 Jahren, hatte ich mit einigen Leuten meines Jahrgangs in der Schule eine Fahrt nach Lloret de
Mar gebucht, also Flug vom Provinzflughafen Hahn nach Girona und dann sollten wir abgeholt werden.
Nur beim Einchecken fällt mir auf, dass mein Ausweis nicht mehr gültig ist, an einem frühen Samstag
Abend einen neuen zu bekommen war unmöglich, es half nichts. Ich konnte nicht fliegen, war auch noch
selbst Schuld! Der nächste Flug wäre Montags für 90 Euro gegangen! Also dachte ich "das geht auch
schneller". Die ersten Stationen musste ich erstmal nutzen um die richtige Richtung in Deutschland
einzuschlagen, dabei einige der hier aufgeführten Personenkreise getroffen. Vom netten Pärchen, bis
zu den Kölner Fußballfans und den jungen Russen in der Prollkiste. Der nette Luxemburger Banker im
Auto der Luxusklasse erzählte mir von seinen Projekten in der Deutschen Bank mit Bankgrößen, die
selbst mir ein Begriff waren und dann dass er eine eigene Bank gegründet hat und diese in Luxemburg
jetzt leitet! Er ließ mich an der Luxemburgischen Grenzstation, wo ich feststellte, dass LKWs nur
ankamen und nicht wegfuhren. Ich hatte ja die Hoffnung einen Fahrer nach Barcelona zufällig zu
treffen, doch das Fahrverbot für LKW machte mir einen Strich durch die Richtung. Das Angebot einer
ca. 45 jährigen leicht beleibten Truckerin mich am nächsten Abend mit nach Marseille zu nehmen und
so lange in ihrer Kabine bleiben zu dürfen lehnte ich jedoch dankend ab... Über den Umweg zum
Hauptbahnhof in Luxemburg Stadt kam ich dann zu einer weiteren Raststätte, wo ich ca. 1 1/2 Stunden
kein Glück hatte, bis ich das große Los traf. Ein Merzedes mit einem deutschen Kennzeichen in rot.
Es war ein Spanier der ein Auto nach Valencia überführte. Die ganze Nacht über unterhielten wir uns
angeregt über eigentlich alles. Sein Lebenslauf und seine Familienverhältnisse in aller
Ausführlichkeit. Am nächsten Morgen bestand er noch darauf die 50 km Umweg (eine Strecke) an die
Küste zu machen und mich vor dem Hotel abzuladen. "Ich bekomme das ja vom Chef bezahlt!" Wir
tauschten noch Kontaktdaten aus, falls ich mal nach Valencia komme, und er kündigte sich für die
Weltmeisterschaft 2006 an, meldete sich aber doch nicht. Das Highlight des Morgens war dann mein
Anruf bei meinen Mitreisenden: "Wo steckt ihr denn?" "Sind gerade an den Strand gegangen!" "Dann
kommt jetzt mal einer zurück und lässt mich ins Zimmer..." "Nicht dein Ernst, oder? Jetzt schon?
Haben morgen mit dir gerechnet!" Samstag Abend um 19 Uhr ging der Flieger in Deutschland und am
Sonntag lag ich mittags um 12 trotzdem am Strand! |
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| Datum: |
24.09.2007, 17:02 |
| Name: |
Peter Koller |
| Homepage: |
http://www.tour-ost.nacht-wind.de |
| Titel: |
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| Eintrag: |
Auf dem Weg nach Spanien, Ostern 2002 stand ich irgendwann gegen 16.00 Uhr auf einem Rastplatz nahe
Versailles. Limoges stand auf meinem Pappschild. Nur 5 Minuten später: "Allez-y..."
Das Gespräch entwickelt sich gut. Kurz vor Limoges frage ich, ob es dort irgendwo einen
Campingsplatz gibt:
"oui, dans mon jardin..."(in meinem Garten) und ob ich schon gegessen habe:
Es gibt einen Whiskey, Avocardos mit Vinaigrettesoße, überbackenen Thunfisch dazu Rotwein,
anschließend eine Käseplatte und einen Espresso zum Abschluss und so ähnlich ging es am nächsten
Morgen weiter. So lasse ich mir das Tramperleben gefallen. |
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| Datum: |
19.06.2007, 23:11 |
| Name: |
Dieter Köhler |
| Titel: |
Oxford |
| Eintrag: |
Nachdem ich 1960 fast alles Geld in London gelassen hatte wollte ich doch noch ein Stück von
England sehen. Kaum ein paar Schritte von der U-Bahn weg hatte ich auch schon einen Lift Richtung
Norden. Meinem Interesse zuliebe machten sie extra einen Umweg durch die Innenstadt von Oxford. Nach
langer Fahrt und Verköstigung mit Keksen und Kuchen wurde ich wunschgemäß in Bristol abgesetzt und
bekam noch die ganzen angebrochenen Kekspackungen in meinen Rucksack gesteckt. Ein schöner Auftakt
einer Trampfahrt. |
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| Datum: |
19.06.2007, 20:03 |
| Name: |
Andreas Stein |
| Homepage: |
http://www.photo-graphs.de |
| Titel: |
Hitchhiking - Highjacking. |
| Eintrag: |
Moin Moin,
als ich 1976 mit einem Jugendaustausch in Gainsborough - England zu Besuch war, wollte ich abends in
gemuetlicher Runde erzaehlen dass mein Bruder im jahr zuvor per Anhalter nach Schottland gereist war
und sagte mit meinen bescheidenen Englichkentnissen:
"Last year my brother went to scotland by highjacking."
Erst verstand ich nicht das Gelaechter, bis es mir wie Schuppen von den Augen viel und ich lachte
herzhaft mit. Jedenfalls hatte ich damit das Eis gebrochen. :-). Ich denke noch heute erzaehlt man
sich in den Waeldern von Nottingham die Geschichte von dem Greenhorn aus Old Germany der damals
unbeabsichtigt einen Witz riss.
Gruss
Andreas |
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| Datum: |
04.05.2007, 22:17 |
| Name: |
Pittip |
| Homepage: |
http://www.troubadixrache.de |
| Titel: |
herr der 7 weltmeere |
| Eintrag: |
mit hat mal ein pfarrer beim trampen 100 mark geschenkt. ich wollts garnicht annehmen aber er meinte
ich würde ihm ne freude damit machen. ich hab dann die hälfte davon gespendet (leider war kein
musiker auf der strasse!!!) und den rest auffn kopp gehauen.
und ich hab beim trampen eine tätowiererin kennengelehrnt, die mir dannn umsonst mein tatoo gemacht
hat! :) |
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| Datum: |
29.04.2007, 05:34 |
| Name: |
Katja |
| Titel: |
Unverhofftes Wiedersehen |
| Eintrag: |
Ich stand abends an der Landstrasse irgendwo bei Bremerhaven und wollte nach Hause, in die Nähe
von Hamburg. Irgendwie hatte ich es geschafft mitten im Nirgendwo zu landen, und nicht viel Hoffnung
heute noch in meinem warmen Bett zu schlafen. Nach fast einer STunde hielt endlich ein Wagen, und
der Typ fragte wo ich denn hinwolle. Richtung Hamburg. "Ach, da fahr ich hin!" sagt er. Was für ein
Glück! Auf der langen Fahrt haben wir uns prima unterhalten, und stellten fest dass wir den gleichen
Beruf haben. Sofort fingen wir an unsere Firmen zu vergleichen und hatten reichlich Gesprächstoff
bis nach Hamburg. Als er mich in Neugraben absetzte war ich sogar ein bischen enttäuscht dass wir
schon da waren. Doch unverhofft kommt oft: 3 Tage später stand er pünktlich zum Feierabend mit einem
Blumenstrauss vor meiner Firma :-) |
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| Datum: |
20.04.2007, 16:43 |
| Name: |
Christian |
| Titel: |
von barcelona nach valencia |
| Eintrag: |
nach einer regenreichen nacht unter freiem himmel und zweckentfremdeter pappe begann mein tag auf
einer spanischen raststätte nahe der französichen grenze. drei cafés und ungefähr 40 seiten später
schlug ich mein buch zu und stieg voller freude in den kleinwagen eines valencianischen barmixers.
bis nach valencia? welch ein glück! allerdings war dieses nur von kurzer dauer. 20 min später hatte
mich eine latente übelkeit davon überzeugt, dass der fahrstil des valenicianers meiner
lebenserwartung in akuter art und weise abträglich sein könnte und mich so zum aussteigen bewogen.
mein nächstes gefährt war ein knallroter vw-bus, in dem ich von einem netten spanischen pärchen mit
sandwiches und ner dicken tüte versorgt wurde. zum abschied noch etwas gras für unterwegs und weiter
gings... auch mit einem spanischen pärchen. spätestens, nachdem der beifahrer auch hier plötzlich
anfing mir das spanische bau-know-how vorzuführen, wurde mir klar, dass ich meine ankunft in
valencia nicht nüchtern erleben würde :-) Viva España !!! |
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| Datum: |
20.04.2007, 13:36 |
| Name: |
Jessi |
| Homepage: |
http://www.d-p-f.net |
| Titel: |
stuttgart is direkt bei münchen |
| Eintrag: |
so auf dem weg von föhr nach stuttgart war bis hamburg alles planmäßig verlaufen keine überlangen
wartezeiten oder ähnliches. tjaja dann waren wir in hamburg und wurden total falsch ausgesetzt und
nach geschlagenen 4 stunden die wir nach hh gebracuht haben ging uns jetzt alles verloren weil wir
von jedem menschen der gefragt wurde in die total falshce richtung geschickt wurden. iiiirgendwann
waren wir richtig, die nacht war da und es regnete in strömen doch trotzallem das 2. auto an der
richtigen auffahrt wollte uns mitnehmen. juhu.angi schlief hinten sofort ein und ich labberte die
halbe nacht mit dem schweden über arbeitslosigkeit und politik bis er mir sagte ds er tod müde sei
und ich weiter fahren sollte : ) ja ich glaub er mochte uns doch sehr wenn er mir sein auto
anvertraut. eigentlich wollte er uns bei würzburg rauslassen was schon mal eine richtig gute strecke
war für eine nacht quer durch deutuschland aber dann kam es ganz anders er bedient sein navi und gab
stuttgart ein! ja dieser ewig nette schwede machte einen umweg von ca 2oo km um uns noch stuttgart
zu fahren und das auch noch direkt vor die haustür : ))) |
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| Datum: |
19.04.2007, 11:16 |
| Name: |
Dany |
| Titel: |
Flug über Loch Ness |
| Eintrag: |
Auf einer Tour durch den Norden Schottlands standen wir relativ ungünstig an einer großen
Hauptstrasse und hatten schon die Hoffnung nach einer stunde Warten aufgegeben, als doch noch ein
netter Schotte hielt, der uns angeblich schon vor einer stunde gesehen hatte, aber in die
Gegenrichtung unterwegs war. Nun wollte er raus aus Inverness und eine kleine Runde mit seinem
privaten Flugzeug fliegen, wozu er uns ebenfalls einlud. Es war einfach extrem nett, wir bekamen
einen gratis Rundflug über Loch Ness und weitere Lakes und konnten unser Glück kaum fassen. Ja, es
gibt sie häufiger als man denkt, die netten Menscchen, die einen wirklich gerne mitnehmen! Danke
dafür an alle!! |
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| Datum: |
17.04.2007, 18:15 |
| Name: |
Corinna |
| Titel: |
Hitchhiken überall auf der Welt ;) |
| Eintrag: |
Hallo! Muss euch erstmal ein Kompliment für die Seite machen, find ich echt toll, da ich auch ein
fanatischer Tramper bin!
Hab schon in vielen Länder getrampt, aber eins muss man sagen, in Neuseeland hat man wirklich die
nettesten Leute getroffen! Im Durchschnitt stand man wirklich fast nur 10 Minuten und dann wurde man
immer noch verköstigt (am ersten Abend gab's frisch gefangenen Hummer, wir dachten, das glaubt uns
zu Hause niemand!) und herumgefährt und es wurden extra Umwege gefahren, unglaublich! Und da gibt's
auch wirklich skurrile Typen, wie einen alten Opa, der mit seinem Papagei im Auto fuhr und als er
rückwärts von einer Brücke fuhr (in Neuseeland sind viele Brücken einspurig), schön an der
Außenmauer entlang ratschte und dabei ganz seelenruhig blieb, während meiner Freundin und mir etwas
mulmig zu Mute wurde...
Ach ja und das längste, was ich jemals stand, war in Norwegen und das an einer sehr einsamen Straße
unzwar für ein einhalb Tage! Ich bin mit zwei Jungs dahingewandert und es fuhr auch kein Bus oder
Zug oder irgendwas, nur die ca. 5-6 Autos, die pro Stunde vorbeifuhren! Vielen Dank nochmal an den
netten Mann, der dann tatsächlich angehalten hat! Wir waren ihm seeeehr dankbar! |
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| Datum: |
17.04.2007, 17:18 |
| Name: |
Thorsten |
| Titel: |
Von Glück kann man reden |
| Eintrag: |
...wenn man mitten in der Fahrt nicht von Problemen wie nachfolgende geplagt wird: Link |
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| Datum: |
17.04.2007, 17:00 |
| Name: |
elli |
| Titel: |
pfadis?oO |
| Eintrag: |
alles fing damit an das ich mit meinen bruder ein lustiges wochende bei freunden in kiel verbracht
hatte und wir leider kein geld mehr für die rückfahrt hatten. also entschlossen wir uns einfach ganz
spontan zu trampen und stellten uns auch schon an die straße in richtung heimat. nach ca. 45 minuten
hielt auch schon ein ziemlich freundlicher reagge-hörender-mensch an und entschloss sich uns
zumindest für ein teil der strecke nach segeberg mitzunehmen. gesagt getan und als wir kurz vor
stolpe(der eigentlich vereinbarte "rauswerfpunkt")entschloss sich unser freundlicher fahrer uns doch
noch ein ganzes stück(nämlich so ca.20 km) weiter zufahren. kurz vor bornhöved wurden wir nach
vielen danksagung rausgelassn und machten uns daran weiter nach bornhöved zu gehen und zu trampen in
der hoffnung noch einen weiteren freundlichen autofahrer zu begegnen. nach 5 minuten hielt schon
wieder ein autofahrer der komischerweise der festen überzeugung war usn zu kennen obwohl wir in
nicht kannten. die diskussion endete damit das wir zu einen pfadfinderlager am stolper see
eingeladen wurden was wir auch dankend anahmen. nach einer netten nacht unter vielel netten
jugendlichen wurden wir sogar die letzten 30 km bia nach hause vor die haustür gefahren. ein mehr
als posotives tramp-erlebnis^^ |
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| Datum: |
04.04.2007, 23:08 |
| Name: |
Christian |
| Titel: |
Lustiger alter Mann |
| Eintrag: |
Ich stand mitten in der Pampa von Neuseeland, als ein uralter Farmer für mich hielt. Er war so
mitgenommen und senil, dass er wirkte, als wäre er schon vor zwei Jahren gestorben. Ich stieg ein
und er war supernett. Wir unterhielten uns bestens.
Das Problem war jedoch, dass er wie ein Henker fuhr. Er raste mit Vollgas die kurvenreiche Straße
entlang und schaute mir beim Reden so lange in die Augen, bis er aufgeschreckt wurde, weil die
rechten Reifen über den Straßenrand rumpelten. Das wiederholte sich so oft, bis sich Schweiß auf
meiner Stirn bildete.
Zwischendurch hielten wir an einem Bauernhof, wo er für mich einen ganzen Sack irgendwelcher Nüsse
kaufte, die wohl eine Spezialität aus der Region sind.
Während der Fahrt erzählte ich dem schwerhörigen Opi mehrfach, dass ich auf meinen Reisen immer in
Hostels übernachte und niemals auf Campingplätzen. Er antwortete mit ´Ja, Ja´. Als wir in meiner
Zielstadt angekommen waren, fuhr er extra zum Campingplatz auf den ich nicht wollte und der weit
außerhalb lag. Ich konnte den engagierten aber sturen Mann nicht abhalten. Als am Eingang gerade ein
anderes Auto die Schranke passierte, quetschte er sich zügig mit hinein und hielt mitten auf der
Zeltwiese. Die Schranke ging zu und er war eingesperrt. Ich musste im Büro lange diskutieren, bis
sie den unbefugten Gast wieder herausließen. Er fuhr weg und ich hatte schwerbepackt mit Nüssen
einen weiten Fußmarsch zurück in die Stadt. Dafür konnte ich aber das gesamte Hostel zum Nüsseessen
einladen. |
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| Datum: |
16.01.2007, 22:38 |
| Name: |
AW |
| Titel: |
Ein Licht in der Dunkelheit |
| Eintrag: |
1999 beschloss ich, mich auf den Weg durch einen Teil Europas zu machen. Ziel war es, die
Sonnenfinsternis in Ozora/Ungarn zu sehen. Ich erreichte Tschechien und dort Brno, von wo ich in
Richtung Östereich weiter wollte. Mich nahm ein Kleinbussfahrr mit, dem bei fast der ersten
Autobahnabfahrt auffiel, dass wir doch nicht das gleiche Ziel hätten. Ich musste raus. Mitten auf
der Autobahn. Es dämmerte bereits. Und zack!, war es dunkel. Wer schon einmal nachts auf einer
Autobahn stand, weiß WIE finster es dort ist. Ohne die Hand vor Augen zu sehen, tastete ich voran,
es hielt auch ein Wagen, der jedoch weiterfuhr, als ich mit ausversehen gezücktem CS-Gas einsteigen
wollte. Beim nächsten klappte es. Ein Mann hielt. Der Situation angemessen war mir nicht 100%ig wohl
aber wohler als bei dem Gedanken, auf der Autobahn zu bleiben. Es stellte sich heraus, dass der Typ
ein Weingut hinter der östereichischen Grenze besaß und ein Haus mit Gästezimmer. Außerdem wirkte er
nett. Und tatsächlich: Ich hatte eine geruhsame Nacht, einen schönen Morgen + Frühstück und
Weinverkostung, eine Fahrt nach Wien + historischer Rundfahrt und das Angebot: "Wenn du heute nicht
aus Wien weg kommst, dann gehe ins "4-Seasons".[Wir standen davor.] Ich liefere Wein dorthin. Zeig
denen mein Visitenkarte und übernachte dort. Das geht klar." Es gibt sie, die netten Menschen. Ich
übernachtete nicht dort, sondern setze meinen Weg fort. Sonnenfinsternissen warten leider nicht. Ich
muss aber dazu sagen: Ich hatte soviel Glück auf meiner Reise! Die Geschichte hätte auch ganz anders
laufen können. |
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| Datum: |
19.09.2006, 22:15 |
| Name: |
Marco |
| Titel: |
System Carlos |
| Eintrag: |
Lustig, in der der Schweiz wird Trampen zum Massenfortbewegungsmittel:
In der Nähe von Bern wurde das System Carlos ins Leben gerufen. Dabei wurden 11 offizielle, per
Video überwachte Trampstellen eingerichtet. Für ein zwei Franken Gutschein wird das eingegebene Ziel
des Trampers auf einer Anzeigensäule für Autofahrer gut sichtbar angezeigt. Der Gutschein wird dem
Fahrer übergeben, der ihn an Tankstellen einlösen kann. Laut Statistik hält ein Auto nach 6,5
Minuten. Sollte es dennoch einmal nicht klappen, kann man direkt vom Trampplatz aus ein Taxi
rufen.
Schöne neue Welt!
Schaut es euch an: http://www.carlos.de
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| Datum: |
15.08.2006, 00:13 |
| Name: |
Chris |
| Homepage: |
http://www.anhalterfreunde.de |
| Titel: |
Tramperehre |
| Eintrag: |
Guter Dinge fuhr ich in den Rasthof Aurach / A3 ein, als ich am letzten Zipfel des Parkplatzes einen
obdachlos wirkenden älteren Herrn mit Rucksack sichtete. Er stand da am Straßenrand, aß und
betrachtete die vorbeifahrenden Autos. Gelegentlich fuchtelte er ein wenig mit dem Arm. Mit seinem
Gepäck musste es offensichtlich ein Tramper sein. Ich machte kurz Rast und hoffte, dass er
verschwindet. Mein persönlicher Tramperkodex sagt mir, dass ich mich entweder hinter den zuerst
Trampenden stellen darf oder warten muss, bis er weg ist. Auf einen Zusammenschluss mit ihm hatte
ich nicht wirklich lust. Also sprach ich ihn an, um zu klären, was er wirklich treibt. Ich erfuhr,
dass er tatsächlich Trampt und seit dem frühen Morgen schon dort steht. (Es war bereits früher
Abend!) Ich konnte nicht herausfinden, ob er niemals den Daumen zückt, oder einfach aus Erschöpfung
und Verdrossenheit diese Geste wegrationalisiert hat. Jedenfalls fand ich die Option mit dem
´Warten, bis er weg ist´ nicht mehr so berauschend.
Oh, die mir auch sonst so heilige Tramperehre! Man sollte Ausnahmen für Extremsituationen schaffen!
Ich blieb mir aber dennoch treu und stellte mich hinter ihm an den wirklich aller letzten Zipfel des
Parkplatzes, schon fast auf der Autobahn. Doch meine Beständigkeit zahlte sich aus und ich wurde
irgendwann trotzdem mitgenommen - vor ihm natürlich.
Also, solltet ihr irgendwann mal nach Aurach kommen, schaut doch mal, ob dort immer noch jemand
steht und schaut. |
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| Datum: |
12.08.2006, 20:49 |
| Name: |
Chris |
| Homepage: |
http://www.anhalterfreunde.de |
| Titel: |
London oder Prag |
| Eintrag: |
Gestern hat mich ein junger Deutscher von Pilsen nach Prag mitgenommen. Er hat gerade druckfrisch
seinen tschechischen Fuererschein bekommen, um in Deutschland den Idiotentest zu umgehen. Dass
musste natuerlich gebuertig zelebriert werden - mit tschechischem Absinth. Mitten in der Nacht fiel
mir spontan auf, dass ich meinen Saufkumpanen verloren hatte und ich gerade planlos durch die
Strassen irrte. Ich hatte keine Ahnung, wo ich bin. Ich konzentrierte mich und schaute mich um. Die
Gebaeude erinnerten mich an London, auch konnte ich mich dunkel erinnern, dass wir irgendwann einmal
in einen Bus gestiegen sind. Das ist es also, ich bin in London. Ich frierte, und mir war klar, dass
ich mitten in der Nacht und stockvoll in dieser teuren Stadt keine Unterkunft mehr finden werde. So
irrte ich verzweifelt weiter und fand mich damit ab, keinen Schlafplatz zu haben. Alles aber wendete
sich zum Besten. Irgendwann war ich wieder mit meinem Kollegen zusammen. Sein Zustand war nicht
besser, aber er wusste noch, dass wir in Prag sind und uns im Hostel Emma eingemietet haben. Darauf
mussten wir erst einmal einen trinken - Absinth natuerlich. |
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| Datum: |
24.07.2006, 14:33 |
| Name: |
Eike |
| Homepage: |
http://www.eike-krauss.de |
| Titel: |
Nackt trampen |
| Eintrag: |
Nette Anekdote aus der Pressemappe der Polizei Aachen: POL-AC: Nackte Anhalter 14.06.2006
- 11:23 Uhr Aachen (ots) - Kurz nach neun meldeten mehrere männliche
Autofahrer einen bzw. zwei nackte Anhalter im Bereich Europaplatz,
die versuchen würden zu trampen. Da schon mehrere Bremsmanöver und
Beinaheunfälle gemeldet wurden, machten sich die Ordnungshüter auf
den Weg, damit der Verkehr wieder störungsfrei fließen kann. Beim
zeitnahen Eintreffen der Polizeibeamten am Europaplatz waren die
nackten Anhalter aber bereits verschwunden. Ob sie zwischenzeitlich
mitgenommen wurden oder es sich nur um eine Mutprobe oder Wette
handelte (Zeugen berichteten, dass der eine Anhalter den anderen
fotografierte) blieb offen.
Iris Fourné
ots Originaltext: Polizei Aachen
Hier das Original |
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| Datum: |
22.07.2006, 17:53 |
| Name: |
******* |
| Titel: |
Männerfeindlichkeit |
| Eintrag: |
Hi, freut mich, dass ich euere Seite gefunden habe, wo ich mir den Frust von der Seele schreiben
kann. Mein Erlebnis ist zwar weder skurril, noch witzig, dafür aber umso dämlicher. Ich bin gestern
mit zwei Kumpels von einem Festival heimgetrampt. Die meisten Autos waren voll, deswegen dauerte es
eine Weile. Auf einmal kommen zwei siebzehnjährige Mädchen und stellten sich direkt vor uns und
trampten. Hätte ich die Hand ausgestreckt, hätte ich sie berühren können. Natürlich habe ich
gefragt, was diese Frechheit soll und sie antworten, dass sie sowieso viel schneller mitgenommen
werden, deshalb dürfen sie zuerst. Normalerweise bin ich ein ausgeglichener Zeitgenosse, doch da ist
mir der Kragen geplatzt. Ich habe sie wild beschimpft. So eine Dreistigkeit habe ich ja noch nie
erlebt. Selbst heute laufe ich noch rot vor Wut an, wenn ich daran denke. Hätte ich euere Seite eher
gekannt, hätte ich die Zwei auf euere ´Zehn Gebote´ verwiesen. |
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| Datum: |
22.07.2006, 12:24 |
| Name: |
Flo |
| Titel: |
Liebesspielchen |
| Eintrag: |
Eine lustige Anekdote von einem Typen, der Glück hatte, nicht mit seiner kaputten Oboe trampen zu
müssen -> hier. |
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| Datum: |
21.07.2006, 01:16 |
| Name: |
Mirco |
| Titel: |
Arschlöcher |
| Eintrag: |
Hi, schöne Seite, die ihr da habt. Deswegen erzähle ich euch eine kleine Geschichte: Ich bin von
meinem Dorf in die Stadt getrampt, als ein Kleinbus lustiger Russen für mich gehalten hat. Sie
redeten halb deutsch halb russisch und endeten jeden Satz mit ´du Arschloch´. Sie hatten tonnenweise
Süßigkeiten, die sie netterweise mit mir Arschloch teilten. Es war eine lustige Fahrt. Als wir in
die Nähe Würzburgs kamen, fragte ich, wo sie mich rauslassen können, doch wegen mir Arschloch
wollten sie nicht extra die Schnellstraße verlassen. So rauschten sie munter an Würzburg vorbei und
ließen mich erst einige Kilometer hinter der Stadt an einer Tankstelle raus. Sie wünschten mir einen
schönen Tag und ich hatte einen weiten Fußmarsch vor mir. Es hat sich aber dennoch gelohnt, denn so
sympathische Arschlöcher trifft man selten! |
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| Datum: |
17.07.2006, 14:55 |
| Name: |
Marc |
| Titel: |
Obdachlos |
| Eintrag: |
"to tramp" bedeutet in Neu Seeland wandern und in anderen englischsprachigen Ländern ist ein "tramp"
ein Obdachloser oder Landstreicher. Fahrt also bitte nicht nach England und sagt, ihr seid Tramper.
Hitchhiker bitte! |
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| Datum: |
17.07.2006, 14:38 |
| Name: |
Chris |
| Homepage: |
http://www.anhalterfreunde.de |
| Titel: |
Australisches Anhaltererlebnis |
| Eintrag: |
Diese Geschichte handelt von meinem wirklich einzigen (anfangs) negativen Anhaltererlebnis.
Ich begann meinen letzten Tramptag in Australien in einem kleinen Ort 100 km hinter New Castle, um
zurück nach Sydney zu trampen. Es lief mäßig, bis an einer Raststätte ca. 3 Stunden vor meinem Ziel
ein beleibter Mann um die Fünfzig für mich hielt.
Von seinen homoerotischen Tendenzen ließ ich mich nicht abschrecken, sondern stieg quitschvergnügt
ein und freute mich, bis Sydney zu kommen. Alles lief glatt, bis er die Autobahn verließ und die
doppelt so lange Küstenstraße nahm. ´Just for sightseeing´. Alle paar Minuten nutzte er den Vorwand
einer Raucherpause, um mich die gesamte Zigarettenlänge über anzustarren. Er begann immer lauter zu
stöhnen. Mir wurde etwas bange zu mute und die Stunden auf der menschenleeren Straße schienen nicht
zu vergehen. Er begann nun auch, sein bestes Stück zu reiben. Bei der sechsten Pause stöhnte er
bereits so laut, dass ich dachte, er kollabiere. Ich wollte die Situation etwas lösen und erzählte
zur Ablenkung etwas von den vielen Mückenstichen, die ich mir eingefangen habe. Er nutzte die
Gelegenheit, um mir beherzt an die Eier fassen, ob ich da auch verstochen sei. Nun war es für mich
an der Zeit, klare Worte zu sprechen. Ich begann zu schimpfen und zu drohen. Also fuhren wir
befangen weiter. Wir schwiegen über Stunden. Es war eine sehr unangenehme Situation. Zu seinem
Stöhnen und Reiben gesellte sich nun auch noch ein erbärmliches Wimmern. Er kündigte mir mehrfach
an, mich an der nächsten Gelegenheit rauszuwerfen, was hier im mitten vom Nirgendwo fatal gewesen
wäre.
Doch wir schafften es wieder, die Situation zu lösen. Wir begannen langsam mit einem Gespräch, das
sich im Laufe der Zeit zu einer guten Unterhaltung steigerte. Wir redeten über Homos, Heteros und
über meine offensichtliche Abneigung gegen gewisse Abenteuer. Er akzeptierte es. Das Gespräch wurde
richtig lebhaft und herzlich. Wir stoppten an besonderen Sehenswürdigkeiten, wo er meinen
Fremdenführer spielte und er lud mich gediegen zum Essen ein. Wenn er mich schon nicht haben könne,
so wolle er zumindest meine süße Gesellschaft genießen, wie er sagte. Ich war begeistert, da ich in
Australien nicht sonderlich kulinarisch verwöhnt war und spielte mit. Als Preis dafür musste ich
mich von ihm genießerisch anlächeln lassen - ein fairer Deal. Als er mich am Abend direkt vor den
Toren meines Hostels absetzte, zeigte er mir, dass wir uns verstanden hatten: Er sagte mit einem gut
gemeinten Lächeln: ´Have fun with the girls, little bitch!´ |
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