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Fragen und Antworten für Autofahrer
rund ums Thema Trampen

 

Flexibler Tramper

 Liebe Autofahrer,
wer ist noch nicht an einem Tramper vorbeigefahren und hat sich gefragt, ober er nun halten soll oder nicht. Viele Fragen tun sich in solch einem Moment auf: Soll ich oder soll ich nicht? Ist das nicht zu gefährlich? Was sind das für Leute, die da Trampen?
Um ein wenig Unsicherheit zu nehmen, findet ihr hier die Antwort auf diese und weitere Fragen:


Wer Trampt heute eigentlich noch?
Ich würde gerne Tramper mitnehmen, aber wo finde ich welche?
Was habe ich eigentlich davon, Tramper mitzunehmen?
Warum Trampen diese Leute eigentlich?
Ist es nicht zu gefährlich, Fremde ins Auto einsteigen zu lassen?
Wie schütze ich mich vor gefährlichen Trampern?
Wen kann ich mitnehmen und wen sollte ich stehen lassen?
Wie bekomme ich einen bereits aufgelesenen Tramper wieder los, wenn er mich stört?
Kann ich auch als alleinreisende Frau Tramper mitnehmen?
Welche Erwartung haben Tramper an mich?
Wie verhalte ich mich während der Fahrt?

 

Fragen von Trampern:
siehe:
Tramper FAQ

 

Wenn du eine Frage vermisst, stell sie einfach ans:

 

Wer Trampt heute eigentlich noch?

Grundsätzlich kann man 2 Arten von Tramper unterscheiden:
Die einen Trampen kurze Strecken als Mittel zum Zweck in vorwiegend ländlicher Gegend, wo das öffentliche Verkehrsnetz schlecht ist. Die Wege führen meist in die nahegelegene Stadt, zur Freundin, Disco, etc. oder von dieser zurück nach Hause. Diese Tramper sind meist Jugendliche, die selbst noch kein Auto fahren dürfen. Man findet sie für gewöhnlich an Ausfallstraßen oder an der Landstraße, wo sie den Daumen heraushalten.
Mit der 2. Gruppe der Tramper beschäftigt sich diese Seite hauptsächlich. Es sind Leute, die längere Strecken über Autobahnen zurücklegen. Sei es, um in den Urlaub zu fahren, eine Städtereise zu unternehmen oder einfach aus Spaß an der Freude. Diese Leute sind meist junge Erwachsene. Gelegentlich trifft man aber auch auf ältere Semester. Man findet diese Art Tramper am ehesten auf Autobahnraststätten, wo sich Leute ansprechen.

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Ich würde gerne Tramper mitnehmen, aber wo finde ich welche?

Die Anzahl der Tramper ist in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Man sieht sie aber immer noch, wenn man die Augen offen hält. Während man früher Tramperströme an Autobahnauffahrten gesehen hat, kommen heute die meisten direkt an die Autobahnraststätten und sprechen die Fahrer direkt an. Wer also gerne Tramper mitnimmt, kann durch die Tankstellen der Raststätten fahren und sichtet dort mit Sicherheit den ein oder anderen freundlichen Tramper.

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Was habe ich eigentlich davon, Tramper mitzunehmen?

Kilometerlange Achtzigzonen und Stau auf der Autobahn, herunterrasseln von zig hundert Kilometern, stundenlanges alleine sein  und Müdigkeit können schon ziemlich einschläfernd sein. Was gibt es da schönere, als ein wenig Gesellschaft? Bei einer gepflegten Unterhaltung vergeht die Fahrt fast doppelt so schnell. Nicht zu vergessen sind die vielen neuen Eindrücke, Erfahrungen  und Sichtweisen, die man aus einem gepflegten Gespräch mitnehmen kann.
Nebenbei kann ein Tramper im Auto durchaus auch nützlich sein. Ich habe z.B. einigen verirrten Fahrern beim Navigieren geholfen, Babygesittet oder vor Blitzgeräten gewarnt, was viel Geld sparen kann. Einmal habe ich sogar geholfen, das leergefahrene Auto die letzen Meter zur Tankstelle zu schieben. Ein anständiger Tramper freut sich immer über kleine Gefälligkeiten, die er erbringen kann.
Zu guter Letzt bleibt noch das schöne Gefühl, jemanden geholfen zu haben.

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Warum Trampen diese Leute eigentlich?

Die Gründe sind vielfältig. Um diese näherzubringen, wurde diese Seite gegründet. Der eine trampt, da er kein Geld für andere Verkehrsmitte hat. Die meisten trampen heutzutage  jedoch einfach aus Spaß an der Sache. Abenteuer, interessante Gespräche, Freiheit, Flexibilität ohne auf Zugfahrpläne angewiesen zu sein, sich mit dem Winde treiben lassen zu können und die vielen neuen Eindrücke beim Trampen sind einige gute Gründe. Für den Tramper ist der Weg das Ziel und die Fahrt zum Bestimmungsort bereits Teil der Reise und nicht notwendiges Übel.

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Ist es nicht zu gefährlich, Fremde ins Auto einsteigen zu lassen?

Nun ja, ein gewisses Restrisiko kann man nie ausschließen. Die statistische Chance, dass etwas durch Tramper passiert, ist allerdings sehr gering.

Hierzu macht es Sinn, einen Blick auf die Todesursachenstatistik zu werfen:

  • Lt. Statistischem Bundesamt* starben in Deutschland im Jahre 2007 insgesamt 827.155 Menschen,
  • davon 30.650 Menschen an äußeren Ursachen (nichtnatürlicher Tod) (3,71%) ,
  • davon wiederum 5.170 an Transpormitteltunfällen (0,63%),
  • 12.652 an sonstigen Unfallverletzungen (1,53%),
  • 9.402 an vorsätzlicher Selbstbeschädigung (Suizid) (1,14%) und
  • 451 durch tätliche Angriffe (0,06%).

Statistisch gesehen sterben in Deutschland insgesamt 0,06% der Menschen durch einen tätlichen Angriff, was wiederum einen Anteil von 1,47% an den nichtnatürlichen Toden ausmacht. Nimmt man jetzt diese - im Verhältnis gesehen geringe - Anzahl der 451 tätlichen Angriffe und bedenkt, welcher verschwindend geringe Prozentsatz davon wohl Tramper betrifft oder zuzuschreiben ist,  kommt man auf eine Zahl, die nur sehr gering ins Gewicht fällt. Das gefährlichste am Mitnehmen von Trampern ist dabei wohl das Autofahren selbst.

*Zahlen aus " Todesursachen in Deutschland - Fachserie 12 Reihe 4 – 2007", Herausgeber: Statistisches Bundesamt

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Wie schütze ich mich vor gefährlichen Trampern?

Wie überall auf der Welt gibt es einige wenige Menschen, die böses im Schilde führen. Wer Zweifel hat, jemanden mitzunehmen, kann sich anfangs auf Tramper auf Autobahnraststätten beschränken. Dort kann man sich bei einem kurzen Gespräch bereits einen ersten Eindruck beschaffen, bevor der Tramper im Auto sitzt. Hat man doch jemanden im Auto, der einen unheimlich erscheint, sollte man nicht zögern, ihn bei der nächsten Gelegenheit an die Frischluft zu setzten. Hierfür sind am besten belebte Plätze wie z.B. Autobahnraststätten geeignet.

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Wen kann ich mitnehmen und wen sollte ich stehen lassen?

Bevor man einen Tramper mitnimmt, sollt man ihn ein wenig einschätzen können. Natürlich kann der 1. Eindruck auch täuschen, es gibt aber gewisse Richtlinien:
Es gehört zum guten Ton, beim Trampen sauber und gepflegt zu sein. Wer das nicht ist, kann mit gutem Gewissen stehen gelassen werden. Ungepflegte und riechende Hippies beim Trampen waren gestern.
Wird man von einem Tramper angesprochen, der nicht höflich ist, auf einen unsympathisch oder angsteinflößend wirkt oder große Forderungen stellt, sollte man ihn auch nicht einpacken.
Der Tramper sollte nüchtern wirken und bei klarem Verstand sein.

 

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Wie bekomme ich einen bereits aufgelesenen Tramper wieder los, wenn er mich stört?

Wenn man sich unsicher oder unwohl fühlt, sich vom Tramper genervt oder sonstwie gestört fühlt, sollte man sich nicht scheuen, ihn bei der nächsten Gelegenheit herauszulassen. Am besten ist dabei ein belebter Ort wie eine Autobahnraststätte.

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Kann ich auch als alleinreisende Frau Tramper mitnehmen?

Natürlich kann man das, auch wenn ein wenig mehr Vorsicht geboten ist. Wer ängstlich ist, kann sich auf trampende Frauen oder Pärchen beschränken. An Raststätten kann man mit den Trampern erst Reden und sich einen Eindruck über sie beschaffen, bevor man sie mitnimmt.

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Welche Erwartung haben Tramper an mich?

Alles kann, nichts muss. Tramper, die beginnen Forderungen zu stellen, sollte man entweder gleich stehen lassen oder bei der nächsten Gelegenheit an die Frischluft befördern. Natürlich freut sich jeder Tramper, wenn der Fahrer ein paar Meter dranhängt, um ihn an einer strategisch besseren Stelle herauszulassen. Erwarten tun es (hoffentlich)die wenigsten.

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Wie verhalte ich mich während der Fahrt?

Dafür kann man meiner Meinung nach keine genauen Richtlinien aufstellen. Am besten man verhält sich einfach natürlich. Egal ob man lieber plaudert, zuhört oder einfach gemeinsam schweigt. Eines der faszinierendsten Seiten des Trampens sind allerdings die Gespräche und Bekanntschaften. Lass die Begegnung einfach auf dich zukommen und langsam entwickeln.
Ich versichere dir, dass du viel Spannendes erleben wirst und vielleicht auch die ein oder andere Freundschaft schließen kannst.

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