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Richtig packen
Koffer oder Rucksack? Wie packe ich einen Rucksack? Was packe ich ein? Die Vorbereitung ist das A und O einer reibungslosen Reise. Die Zusammenstellung des Gepäcks übernimmt dabei eine Schlüsselrolle.Die folgenden Tipps beziehen sich auf längere Tramptrips. In den meisten Fällen sind sie auch allgemein auf Backpacking anzuwenden.
Die ständige Frage: Koffer oder Rucksack? Wie packe ich einen Rucksack?
Wer diese Tipps befolgt, kann sich in Ruhe ein Der Anfängerfehler Nummer Eins ist eindeutig zu viel statt zu wenig mitzunehmen. Ich erinnere mich noch bestens an unsere erste Backpackingreise, bei der wir bereits am ersten Tag den Abschied von unnötigem Ballast gefeiert haben. Wenn ich packe, lege ich alle Sachen zusammen auf einen Tisch, dann prüfe ich bei jedem einzelnen Gegenstand, ob ich ihn wirklich benötige. Über die Jahre habe ich für mich für längere Reisen folgende Strategie entwickelt: Unabkömmlich ist ein kleiner Tagesrucksack, in den man seinen Kram packen kann, wenn der große in der Unterkunft steht. Ist man mit kompletten Gepäck unterwegs, kann man den kleinen in den großen stopfen oder den Tagesrucksack zur Aufbewahrung der Wertsachen nutzten (siehe Geld). Ob für Camper, in Hostels oder bei Freunden: Ohne Schlafsack ist man immer aufgeschmissen. Die riesigen Schalfsackbeutel füllen bei vielen schon den halben Rucksack, wenn sie nicht sogar außen angeschnallt werden müssen. Dabei gibt es mittlerweile recht günstig sogenannte Hostel- bzw. Indoorschlafsäcke, die verpackt kaum größer als eine 2 Literflasche sind. Im Sommer sind sie auch zum Campen ausreichend. Denke an die üblichen Tramputensilien: Pappe, Papier, Tesafilm zur Befestigung, Edding und natürlich Atlas. Ansonsten sind eine Regenjacke und ein Schweizer Taschenmesser praktisch. Von den üblichen Notwendigkeiten, die man sonst so braucht, vergisst man eh immer irgendetwas. Prädestiniert zum Vergessen werden sind bei mir Handtuch, Badehose, Sonnencreme oder auch mal Zahnpasta. Wer plant zu Campen, muss etwas mehr mitschleppen. Das Zelt sollt an die Anzahl der Personen angepasst sein. Ist man zu zweit, kann man Stangen und Plane aufteilen. Eine Isomatte halte ich im Sommer für unnötig voluminösen Ballast. Die ersten zwei Tage wird man das anders sehen, am dritten hat man sich aber schon an den harten Boden gewöhnt. In kalten Jahreszeiten sollte evtl. der Schlafsack etwas wärmer ausfallen, als oben beschrieben. Wer beim Campen kochen will, braucht noch einen Gaskocher, Topf und die übrigen üblichen Utensilien. Ganz ohne klappt wohl keine Reise. Der Alptraum eines jeden Reisenden ist wohl, ausgeraubt einmal ohne da zu stehen. Um das zu vermeiden, gibt es einige Strategien. Nutze den Tagesrucksack: Beim Trampen wirst du häufig aufgefordert, dein Gepäck in den Kofferraum oder auf der Rückbank zu verstauen. Sollte der Fahrer damit einmal abhauen, während du aussteigst, ist alles weg. Hast du aber dein wichtiges Hab und Gut im Tagesrucksack immer bei dir, bist du wenigstens nicht aufgeschmissen. Teile den Wert auf. Ist alles im Rucksack und dieser wird geklaut, hast du ein ausgewachsenes Problem. Ist alles am Körper und du wirst ausgeraubt, ergeht es dir nicht besser. Den Hauptwert trage ich immer am Körper, wo er wohl am sichersten ist. Dennoch empfiehlt es sich, einen Schein im Rucksack zu verstauen. Wird man ausgeraubt und der Rucksack bleibt erhalten, kann dieser einen zumindest nach Hause (oder im Extremfall zur Botschaft) bringen. Wenn dieser Notgroschen mit samt dem Gepäck gestohlen werden sollte, bringt es einen dennoch nicht um. Ideal ist der Besitz von mehreren EC- bzw. Kreditkarten. So kann man z.B. eine am Körper tragen und eine im Tagesrucksack verstecken. Eine weitere Möglichkeit ist der gute alte Schuhtrick. Die meisten Sportschuhe haben eine herausnehmbare Einlage. Darunter lässt sich prima der "Nothunnie“ verstecken, denn in Schuhen werden eher weniger Wertsachen vermutet. Zu guter Letzt sollte man für sich für alle Karten die Nummer und die Notfalltelefonnummer zur Sperrung notieren. Diese Notizen dann sowohl im Backpack und Tagesrucksack als auch im Geldbeutel verstauen. Im Ausland sollte man auch an jedem dieser Orte eine Kopie des Passes und der Einreisedokumente sowie die Kontaktadresse der jeweiligen deutschen Konsulate und Botschaften haben. Das erleichtert einem im Falle des Verlusts die Wiederbeschaffung ungemein. Solltet Ihr im Ausland einmal richtig aufgeschmissen sein, findet ihr auf der Serviceseite für deutsche Staatsangehörige im Ausland des Auswärtigen Amts die Antwort darauf, was die deutschen Vertretungen für euch tun können und was nicht. Ihr werdet festestellen, es gibt durchaus Vorteile, deutscher Staatsbürger zu sein.
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